|
|
|
This page in English
Vorbemerkung:
Ich habe diesen Text einmal als Skript für die Studierenden des organisch-chemischen
Fortgeschrittenenpraktikums herausgegeben. Ich aktualisiere diesen Text vorerst nicht mehr,
weil ich für dieses Praktikum nicht länger zuständig bin. Zwischenzeitlich ist
die Vortragstechnik in einem starken Umbruch begriffen. Insbesondere benutzen
auchStudierende zunehmend
Laptops für ihre Präsentationen. Dem trägt dieser Text nicht mehr
Rechnung. Nicht alles ist aber deshalb jetzt falsch. Deshalb lasse ich ihn vorerst hier stehen.
Hinweise für Ihren Seminarvortrag:
Allgemeines:
- Suchen Sie sich ein Thema aus, was Sie selbst interessiert!
Neben den Themenangeboten der Hochschullehrer haben Sie selbstverständlich
auch die Möglichkeit, sich selbst ein Thema zu wählen!
Dieses Thema muß natürlich dem wissenschaftlichen Anspruch
genügen. Sie müssen dazu einen der Professoren des Instituts
als Betreuer gewinnen.
- Sinn eines Vortrages ist die Vermittlung von Wissen vom Vortragenden
an die Zuhörer. Diese so selbstverständliche Erkenntnis
bedingt, daß Sie selbst von der Bedeutung des Themas überzeugt
sein müssen! Sie müssen engagiert "hinter der Botschaft
stehen", die in dem Thema steckt. Ihren Zuhörern wird
es nicht entgehen, wenn Sie das Thema nur gewählt haben,
weil sie gerade nichts besseres gefunden haben oder Ihnen das
sowieso egal ist! Die traurige Folge dieser Tatsache ist, daß
Vorträge in studentischen Seminaren oft so langweilig sind,
daß die Veranstaltungsleitung einen Teilnahmezwang verhängen
muß, damit es überhaupt noch Zuhörer gibt! Sie
sollten den Anspruch haben, daß man zu Ihrem Vortrag kommt,
weil er interessant ist und nicht weil die Praktikumsleitung
das eben so will! Wenn Sie den Vortrag mit den Worten beginnen:
"Also ich soll hier etwas erzählen über ..."
haben Sie schon verloren, denn es ist allen klar, daß Ihr
Vortrag schlecht werden wird! Wenn Sie bei der Vorbereitung feststellen,
daß Sie das Thema nicht interessant finden, so geben Sie
es beizeiten zurück und suchen Sie sich ein anderes!
- Besuchen Sie zuerst einige Seminartermine, bevor Sie selbst
einen Vortrag halten! Überlegen Sie woran es lag, daß
das Thema der Vortragenden bei Ihnen gut oder schlecht angekommen
ist! Leiten Sie daraus Vorsätze ab, wie Sie selbst es besser
machen können!
Vorbereitung
- Teilen Sie sich das Thema sinnvoll auf, wenn Sie das Thema
zu zweit bearbeiten! Lassen Sie sich dazu evtl. vom Betreuer oder
vom diensthabenden Saalassistenten beraten!
- Halten Sie sich strikt an die vorgegebene Zeit. Merken Sie
sich dazu die Uhrzeit, zu der Sie begonnen haben! Sie können
die Zeit u.U. besser kontrollieren, wenn Sie eine Armbanduhr vor
sich auf den Tisch legen. Legen Sie Zeitmarken in Ihrem Vortrag
fest, damit sie bei Zeitverzügen den Rest des Vortrages entsprechend
anpassen können!
- Entwerfen Sie Ihren Vortrag mit einer klaren Gliederung, die
den Zuhörer zu jedem Zeitpunkt den roten Faden erkennen
läßt.
- Jeder Vortrag ist mit einer Bearbeitung des Themas
verbunden. Niemals werden Sie ein Thema so "heruntererzählen"
können, wie es in den Ihnen zur Verfügung stehenden
Literaturquellen beschrieben ist. Extrahieren Sie, was wichtig
ist und lassen Sie unwichtiges weg! Ihr Vortrag muß eine
Botschaft beinhalten. "Neudeutsch" heißt das:
"Was sind die Essentials?" oder "Was ist die Message?"
Entwerfen Sie ein Vortragskonzept, in dem die "Essentials"
klar zum Ausdruck kommen! In der Regel sind die Betreuer gerne
bereit, dieses Konzept mit Ihnen durchzusprechen. Suchen Sie sie
auf, wenn Sie unsicher sind! Auch der Saalassistent kann weiterhelfen.
- Machen Sie nur Stichpunkte in Ihrem Manuskript und halten Sie den Vortrag in freier Rede! Wenn
Sie besonders stark zu Lampenfieber neigen, können Sie die Einleitung ausformulieren und
für den Notfall bereitlegen. Statt eines Manuskripts können Sie auch Karteikarten nehmen,
die Sie während des Vortrages unauffällig bei sich tragen können. (Denken Sie z.B.
an den Quizmaster einer Fernsehsendung.) Wichtig ist, dass die Karteikarten durchnummeriert sind,
um Sie nach einem Durcheinanderfallen sofort wieder in die richtige Reihenfolge bringen zu
können.
- Achten Sie darauf, daß die
Schrift des Manuskripts groß genug ist, daß sie sich
auch im Stehen mühelos dort zurechtfinden, wenn die Aufzeichnungen
vor Ihnen auf dem Tisch liegen!
- Wenn Vortragskonzept und -unterlagen fertig sind, kontrollieren
Sie, ob die Dinge, die Sie ansprechen wollen, zeitlich und vom
Bildmaterial korrekt gewichtet sind und der "rote Faden"
erkennbar ist! Es kann hilfreich sein, alle Unterlagen dazu nebeneinander
auf einer großen Fläche (Fußboden) auszubreiten.
- Wenn Sie Folien oder Dias verwenden: Achten Sie bei Text und Abbildungen auf eine ausreichende
Größe und überfrachten Sie die einzelnen Bilder nicht! Wie groß die
Buchstaben und Abbildungen sein müssen, hängt von der Größe der
Projektionsfläche und dem Abstand der am weitesten entfernten Zuhörer ab. Eine
Faustregel besagt, dass im allgemeinen der Abbildungsabstand das 8-fache der
Abbildungsgröße nicht überschreitet. Bei einer Projektionsfläche von 2 m
Kantenlänge sitzen die Zuhörer also im allgemeinen nicht weiter entfernt als 8 x 2 m = 16 m.
Beim Entwurf Ihrer ca. 30 cm langen DIN a4-Folien müssen Sie diese deshalb noch lesen können,
wenn Sie sie 8 x 30 cm = 2,40 m von sich entfernt halten.
- Folien wirken ansprechender, wenn
eine Papiervorlage auf die Folie kopiert wird. Die hierzu verwendete
Folie muß aber unbedingt kopierfähig sein. Normale
Folien verursachen schwere Schäden im Kopierer, weil sie
bei der Hitzefixierung des Toners aufschmelzen. Zum Bezug kopierfähiger
Folien wenden Sie sich an den Saalassistenten! Verwenden Sie für
einen 20-minütigen Vortrag nicht mehr als 10 bis 15 Folien!
Wenn Sie Bildfolgen verwenden, können Sie diese Anzahl -
mit Augenmaß - etwas erhöhen.
- Die meisten Overhead-Projektoren können das DIN-a-4-Format
der Folie nicht komplett darstellen. Sehen Sie nach, welches Format
der Ihnen zur Verfügung stehende Projektor abbilden kann
und sehen Sie auf den Folien entsprechende Ränder vor!
- Für Folien können Sie verschiedene Präsentationstechniken
in Erwägung ziehen. Beispiele:
- Overlay-Technik: Hierbei werden mehrere Folien (maximal
5) sukzessive zum fertigen Bild übereinandergelegt. Die Anwendung
dieser Technik ist schwierig, weil Sie beim Vortrag die Folien
sofort paßgenau übereinanderlegen müssen, ohne
die bereits aufliegenden Folien zu verschieben oder zu verruckeln.
Üben Sie dies zuvor ausgiebig! Besonders sicher gelingt diese
Technik, wenn Sie die erste Folie in einen Rahmen fassen, in den
auch die übrigen Folien exakt eingelegt werden können.
Solche Rahmen gibt es im Schreibwarenhandel, können aber
auch selbst aus starkem Karton gefertigt werden. In einfachen
Fällen können Sie die Folien auch an einer Kante mit
Tesafilm zusammenkleben und beim Vortrag wie ein Buch aufklappen.
Bedenken Sie aber, daß Sie dann in der Regel dieses "Buch"
während der ganzen Zeit - mit ruhiger Hand (!) - festhalten
müssen!
- Beschriften von Folien während des Vortrages:
Sie können die Folie während des Vortrages effektvoll
mit farbigen Filzschreibern beschriften. Wenn Sie die Folie danach
wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen
wollen, so kleben Sie mit Tesafilm eine zweite Folie paßgenau
auf die erste. Die auf dieser zweiten Folie angebrachten Anmerkungen
können nach dem Vortrag mit etwas Ethanol leicht wieder entfernt
werden, ohne den darunter befindlichen originalen Text zu zerstören.
Verwenden Sie für die zweite Folie eine preiswertere "normale",
die nicht zum Kopieren geeignet ist.
- Farbiges Unterlegen von Folien: Im Schreibwarenhandel
gibt es - nicht ganz billige - farbige Filme, die adhäsiv
auf der Overhead-Folie haften und leicht mit einem scharfen Messer
zugeschnitten werden können. Damit lassen sich Teile der
Folie farbig unterlegen. Ein - gleichfalls nicht ganz billiger Weg ist eine Farbkopie auf eine
Folie. Wenn Sie Zugriff auf einen Farblaserdrucker haben, können Sie natürlich auch
unmittelbar auf eine Folie drucken.
Die Anwendung dieser Techniken ist natürlich nicht Pflicht
sondern soll nur eine Anregung sein. Verwenden Sie diese Techniken
überlegt und sinnvoll. Ist die angewandte Technik deplaziert,
wirkt dies verspielt.
- Überlegen Sie, ob es sinnvoll ist, bestimmte Präsentationstechniken
zu kombinieren. Haben Sie z.B. eine bestimmte Synthese zu referieren,
so kann es sinnvoll sein, das Zielmolekül an die Tafel zu
schreiben. Sie haben dadurch die Möglichkeit, auf die Formel
an beliebiger Stelle des Vortrages immer wieder zurückzugreifen.
Haben Sie dagegen auf Folien Dinge, die Sie an späterer Stelle
nochmals verwenden wollen, so duplizieren Sie die betreffende
Folie und nesteln Sie nicht während des Vortrages in Ihren
Unterlagen herum, um z.B. nach der 12. Folie nochmals nach der
3. zu kramen!
- Wenn Sie im Vortragen noch ungeübt sind: Veranstalten
Sie zuvor z.B. in Ihrem Kollegenkreis einen Probevortrag (notfalls
auch mehrere) und lassen Sie die Zuhörer über Ihren
Vortrag urteilen! Auf jeden Fall müssen Sie den Vortrag alleine
vor sich selbst halten, um ein Gefühl für die benötigte
Zeit zu bekommen.
- Probieren Sie rechtzeitig vor Ihrem Vortrag die Räumlichkeiten,
sowie die verwendeten Kommunikationsmittel wie z.B. Overhead-Projektor
aus!
- Halten Sie auf jeden Fall Kreide, Lappen und Zeigestock bereit,
auch wenn Sie ausschließlich mit Folien oder Dias arbeiten
wollen!
- Machen Sie sich mit Lüftungs- und Verdunklungsmöglichkeiten
des Raumes vertraut!
Während des Vortrages
-
Überhasten Sie den Beginn Ihres Vortrages nicht! Legen Sie Ihre Unterlagen in Ruhe und in
genau der Reihenfolge vor sich auf den Tisch, in der sie beim Vortrag benötigt werden!
Achten Sie darauf daß Ihre Unterlagen nicht durch den Lüftermotor
des Projektors vom Tisch geweht werden! Folien kleben nicht aufeinander,
wenn Sie durch ein Blatt Papier voneinander getrennt sind.
- Die ersten Sekunden sind für den Erfolg Ihres Vortrages
entscheidend!! Die Art, wie sie Ihre Zuhörer ansehen,
signalisiert, ob sie Ihnen etwas zu sagen haben oder nicht! Blicken
Sie nicht über diese hinweg und nesteln Sie nicht in Ihren
Unterlagen herum! Halten Sie während des gesamten Vortrages
so oft wie möglich Blickkontakt zum Publikum!
- Versuchen Sie, entspannt aufzutreten! Eine richtig plazierte
lustige Bemerkung, eine plakative rhetorische Frage, ein Zitat
oder ein Bezug zum Tagesgeschehen zu Beginn zeigen den Zuhörern
Ihre Souveränität! Auch solche Bemerkungen müssen
aber "sitzen". Sind sie unpassend, lösen sie bei
den Zuhörern Befremden aus.
- Versuchen Sie, einen Bezug zu Ihren Zuhörern herzustellen,
z.B. durch Sätze wie:
- "Derartige Umsetzungen werden ja auch im Praktikum durchgeführt."
oder
- "Genau dies ist ja auch das Forschungsgebiet von ..."
- Legen Sie Wert auf eine prägnante Einleitung, bei der
Sie ohne Umschweife zum Kern des Themas kommen!
- Bei der Präsentation von Folien haben Sie grundsätzlich
die Möglichkeit, die wichtigen Dinge entweder direkt auf
der Projektionsfläche des Projektors oder aber an der Projektionswand
zu zeigen. Beides hat Vor- und Nachteile:
Wenn Sie neben dem Projektor sitzen bleiben und auf der Projektionsfläche
zeigen, so ist es vorteilhaft, daß Sie sich dabei von den
Zuhörern nicht abwenden müssen. Möglicherweise
wirken Sie auch ruhiger, weil Sie nicht ständig zwischen
Projektor und Projektionswand hin- und herlaufen müssen.
Der Nachteil ist, daß das projizierte Bild in Ihrem Rücken
liegt, Sie es also nicht sehen. Sie sollten sich daher sicher
sein, daß die Folie so liegt, daß der gesamte Inhalt
korrekt projiziert wird, das Bild scharf ist und Sie durch Ihren
Körper - vor allem beim Zeigen - nicht einen Teil des Bildes
abdecken. Verwenden Sie zum Zeigen auf der Projektionsfläche
vorteilhaft einen spitzen Gegenstand (z.B. Bleistift). Mit einem
langen Zeiger "fummeln" Sie weniger störend in
der Projektionsfläche herum. Sie können so auch eher
Abstand vom Projektor halten, was die Gefahr, daß Sie versehentlich
in den Strahlengang geraten, verringert. Üben Sie diese Technik
vor dem Vortrag! Beachten Sie, daß Sie sich bei dieser Technik
optisch sehr im Hintergrund befinden, weil die volle Aufmerksamkeit
der Zuhörer dem projizierten Bild gelten muß. Setzen
Sie nur Ihre Stimme ein und vermeiden Sie ablenkende Gestiken!
Das Zeigen an der Projektionswand vermeidet die genannten Nachteile.
Die Ansprache an das Publikum kann direkter wirken, weil Sie jetzt
mit dem hantieren, was auch das Publikum sehen kann. Da Sie und
die Projektionswand für die Zuhörer eine Einheit bilden,
können Sie hier auch Körpersprache einsetzen. Für
Ihre psychische Verfassung ist das notwendige Umherlaufen eventuell
nützlich, um Streß abzubauen. Der Nachteil dieser Technik
ist, daß es schwieriger ist, mit dem Publikum Blickkontakt
zu halten. Machen Sie also nicht den Fehler, nur noch die Projektionswand
zu besprechen, sondern wenden Sie sich wenigstens halb dem Publikum
zu und sehen Sie es so oft wie möglich an!
Treffen Sie Ihre Entscheidung überlegt und berücksichtigen
Sie dazu auch die örtlichen Gegebenheiten! Sie können
auch beide Techniken kombinieren und dies zur Strukturierung Ihres
Vortrages einsetzen.
-
Diskutieren Sie zu Beginn nicht umständlich die Gliederung Ihres Vortrages, sondern kommen Sie
ohne Umschweife zur Sache! Legitim ist es aber, in einem beginnenden
Satz die Dinge zu benennen, über die Sie reden wollen. Ein
gut strukturierter Vortrag ist von selbst transparent gegliedert.
- Reden Sie mit klaren plakativen Worten und verwenden Sie einfache,
nicht zu lange Sätze! Denken Sie daran, daß Sie etwas
zu vermitteln haben! Reden Sie deshalb akzentuiert und nicht langweilig!
- Verstecken Sie wichtige Aussagen nicht in Nebensätzen. Statt "Das NMR-Spektrum
zeigt, dass ..." sagen Sie besser: "Wie das NMR-Spektrum zeigt, ist ..."
- Ihre Zuhörer werden dankbar sein, wenn Sie anspruchsvolle Sachverhalte, z.B. schwierige
Definitionen an anderer Stelle Ihres Vortrages noch einmal wiederholen. Setzen Sie solche
Wiederholungen aber mit einem wohldurchdachten Konzept ein. Wenn Sie sich einfach "nur
so" ständig wiederholen, zeigen Sie, dass Sie das Thema nicht richtig verstanden haben
und nur Zeit schinden wollen.
- Geben Sie den Zuhörern eine ausreichende Zeit, die von
Ihnen präsentierten Bilder und Texte zu betrachten! (Faustregel:
1 - 2 Minuten) Entfernen Sie diese, wenn Sie nicht mehr über
die präsentierten Bilder und Texte reden! Im Umkehrschluß
bedeutet dies, daß Sie über jede präsentierte
Folie (oder Dia) etwa 1 - 2 Minuten sprechen sollten. Benötigen
Sie dafür längere Zeit, so ist Ihre Folie möglicherweise
überfrachtet. Brauchen Sie erheblich weniger Zeit, so ist
umgekehrt der Informationsgehalt der Folie vielleicht zu gering.
- Halten Sie Folien ruhig auf dem Overhead-Projektor, insbesondere,
wenn sie Teile der Folie zunächst abdecken wollen oder eine
Overlay-Technik beabsichtigen! Das teilweise Abdecken der Folie
sollte mit einer besonderen Absicht verbunden sein. Ihre Präsentation
wird unruhig und Ihre Zuhörer fühlen sich bevormundet,
wenn Sie den Folientext grundsätzlich nur zeilenweise zur
Betrachtung freigeben.
- Dunkeln Sie den Raum nur ab, wenn die von Ihnen projizierten
Folien oder Dias sonst unleserlich sind! Machen Sie so früh
wie möglich wieder Licht! Abgedunkelte Räume ermüden
die Zuhörer. Vermeiden Sie aber zu häufigen Lichtwechsel!
- Eine Zusammenfassung am Ende macht nur Sinn, wenn die "Essentials" noch einmal
prägnant herausgestellt werden sollen. Wenn Sie dagegen lediglich den Inhalt Ihres Vortrages
nur noch einmal in Kurzform wiederholen, so wirken Sie linkisch und zeitschindend und langweilen
Ihre Zuhörer! Die Zusammenfassung sollte so kurz wie möglich sein.
- Achten Sie darauf, daß das Ende Ihres Vortrages klar
zu erkennen ist! Wie der Beginn, so ist auch das Ende Ihres Vortrages
besonders wichtig. Versuchen Sie auch hier die direkte Ansprache
Ihrer Zuhörer. Wenn Ihnen nichts besseres einfällt,
so bedanken Sie sich zumindest für deren Aufmerksamkeit!
Sorgen Sie dafür, daß der Raum nach dem Ende Ihres
Vortrages wieder hell erleuchtet ist! Bieten Sie selbst die Diskussion
an, wenn Ihr Betreuer dies nicht an Ihrer Stelle tut!
|
|