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T. Lehmann | Letzte Aktualisierung: 14.11.2005 | Links   
Dr. T. Lehmann
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Kriechfähigkeit von organischen Lösungsmitteldämpfen

Am Ende des Rohres brennt der Etherdampf ab.
Den auf dem Foto eingespannten Glasrohrwinkel nimmt man bei einer Unterweisung natürlich besser in die Hand und zeigt ihn herum. Durch Kippen kann man die Größe der Flamme verändern. Zieht man den Trichter heraus und legt ihn im Abzug ab, verlischt die Flamme nach kurzer Zeit, wobei sie dann meist noch einmal ganz zum Schluss durch das Rohr zurückschlägt.
In die senkrecht gehaltene Öffnung eines rechtwinklig gewinkelten Glasrohres (Durchmesser ca. 15 mm) wird ein Trichter gesteckt. In den Trichter wird mit etwas Ether angefeuchtete Watte gegeben. Nach kurzer Zeit treten am waagrecht gehaltenen Ende des Glasrohres Etherdämpfe aus, die an einer Flamme entzündet werden können.

Lernziel:

Organische Lösemitteldämpfe sind schwerer als Luft

Hinweise:

  • Im Gegensatz zur bekannten Etherrinne ist der Versuch einfacher und sicherer durchzuführen.
  • Wählt man den Durchmesser des Glasrohres größer, so kann man das Zurückschlagen der Flamme bis zum Wattebausch provozieren. Auch bei dünneren Rohrdurchmessern sollte man aber immer eine Kristallisierschale bei der Hand haben, um durch Überstülpen eine in den Trichter zurückgeschlagene Flamme rasch löschen zu können.
  • Der Wattebausch soll nicht zu fest im Trichter sitzen, sonst strömt nicht genug Dampf in das Rohr.
  • Das Zurückschlagen passiert entweder sofort oder gar nicht. Deshalb kann man das mit ruhiger Flamme brennende Rohr auch den Praktikanten in die Hand geben.
  • Ether lässt sich auch umgießen.