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Kriechfähigkeit von organischen Lösungsmitteldämpfen
Den auf dem Foto eingespannten Glasrohrwinkel nimmt man bei einer
Unterweisung natürlich besser in die Hand und zeigt ihn herum. Durch Kippen
kann man die Größe der Flamme verändern. Zieht man den Trichter heraus
und legt ihn
im Abzug ab, verlischt die Flamme nach kurzer Zeit, wobei sie dann meist noch einmal ganz
zum Schluss durch das Rohr zurückschlägt.
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In die senkrecht gehaltene Öffnung eines rechtwinklig gewinkelten Glasrohres
(Durchmesser ca. 15 mm) wird ein Trichter gesteckt. In den Trichter wird
mit etwas Ether angefeuchtete Watte gegeben. Nach kurzer Zeit treten am waagrecht
gehaltenen Ende des Glasrohres Etherdämpfe aus, die an einer Flamme
entzündet werden können.
Lernziel:
Organische Lösemitteldämpfe sind schwerer als Luft
Hinweise:
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Im Gegensatz zur bekannten Etherrinne ist der Versuch einfacher und sicherer
durchzuführen.
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Wählt man den Durchmesser des Glasrohres größer, so kann
man das Zurückschlagen der Flamme bis zum Wattebausch provozieren. Auch
bei dünneren Rohrdurchmessern sollte man aber immer eine Kristallisierschale
bei der Hand haben, um durch Überstülpen eine in den Trichter
zurückgeschlagene Flamme rasch löschen zu können.
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Der Wattebausch soll nicht zu fest im Trichter sitzen, sonst strömt nicht genug
Dampf in das Rohr.
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Das Zurückschlagen passiert entweder sofort oder gar nicht. Deshalb
kann man das mit ruhiger Flamme brennende Rohr auch den Praktikanten in die
Hand geben.
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Ether lässt sich auch umgießen.
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