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Fettexplosion
Etwas festes Paraffin wird in eine Metallschale gegeben und diese mit
der Bunsenflamme erhitzt, bis sich das Fett spontan von selbst entzündet.
Die Bunsenflamme wird entfernt. Versucht man, den Brandherd durch Besprühen
mit Wasser aus einer Spritzflasche zu löschen, so gibt es eine heftige
Stichflamme.
Lernziel:
Das Wasser sinkt wie bei dem Versuch mit dem brennenden
Toluol in das Öl ein, siedet dort wegen der hohen Temperatur jedoch
schlagartig auf und verspritzt das Öl, welches nunmehr in der
fein verteilten Form rasant verbrennt.
Hinweise:
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VORSICHT: Der Versuch ist gefährlich! Die richtige Menge an einzusetzendem
Fett muß ausprobiert werden. Bei zu großer Menge wird die Stichflamme
so groß, dass sie in den Abzugschacht hineinschlägt!
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Im Freien kann man demgegenüber den Versuch spektakulär
vergrößern. Ein Beispiel kann man in einem
Video
der Uni Bonn sehen. Das Wasser muss dann natürlich aus einem
genügenden Sicherheitsabstand zugegeben werden, z.B. durch ein Rohr.
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Um den Alltagsbezug z.B. für Schüler zu erhöhen, kann man
statt des Paraffins auch Bratfett nehmen.
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Durch die Kühlung des Brandherdes mit dem schliesslich
überschüssigen Wasser verlischt die Flamme hier nach kurzer Zeit.
Bei einem "richtigen" Ölbad oder einer Friteuse würde das sicher
nicht passieren, weil hier umgekehrt das Öl im Überschuss vorliegt.
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Bevor der Löschversuch mit Wasser unternommen wird, kann man vorteilhaft
durch temporäres Abdecken die
Rückzündungsgefahr demonstrieren.
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