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T. Lehmann | Letzte Aktualisierung: 05.11.2005 | Links   
Dr. T. Lehmann
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Fettexplosion

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Es funktioniert nicht?

Etwas festes Paraffin wird in eine Metallschale gegeben und diese mit der Bunsenflamme erhitzt, bis sich das Fett spontan von selbst entzündet. Die Bunsenflamme wird entfernt. Versucht man, den Brandherd durch Besprühen mit Wasser aus einer Spritzflasche zu löschen, so gibt es eine heftige Stichflamme.

Lernziel:

Das Wasser sinkt wie bei dem Versuch mit dem brennenden Toluol in das Öl ein, siedet dort wegen der hohen Temperatur jedoch schlagartig auf und verspritzt das Öl, welches nunmehr in der fein verteilten Form rasant verbrennt.

Hinweise:

  • VORSICHT: Der Versuch ist gefährlich! Die richtige Menge an einzusetzendem Fett muß ausprobiert werden. Bei zu großer Menge wird die Stichflamme so groß, dass sie in den Abzugschacht hineinschlägt!
  • Im Freien kann man demgegenüber den Versuch spektakulär vergrößern. Ein Beispiel kann man in einem Video der Uni Bonn sehen. Das Wasser muss dann natürlich aus einem genügenden Sicherheitsabstand zugegeben werden, z.B. durch ein Rohr.
  • Um den Alltagsbezug z.B. für Schüler zu erhöhen, kann man statt des Paraffins auch Bratfett nehmen.
  • Durch die Kühlung des Brandherdes mit dem schliesslich überschüssigen Wasser verlischt die Flamme hier nach kurzer Zeit. Bei einem "richtigen" Ölbad oder einer Friteuse würde das sicher nicht passieren, weil hier umgekehrt das Öl im Überschuss vorliegt.
  • Bevor der Löschversuch mit Wasser unternommen wird, kann man vorteilhaft durch temporäres Abdecken die Rückzündungsgefahr demonstrieren.