Navigationspfad:

Startseite · Sicherheit / Notfall ·

 
Dieser Entsorgungsvorschlag ist für die Chemielaboratorien des Instituts für Chemie und Biochemie der FUB konzipiert. An anderen Einrichtungen können die Entsorgungsregelungen unterschiedlich sein. Alle Hinweise nach bestem Wissen aber ohne Gewähr.

 

Entsorgung von Silbersalzabfällen

Silbersalze können als Einzelchemikalie entsorgt werden.

Sofern bereits eingestuft gelten Silberverbindungen als stark wassergefährdend (WGK 3). Nach der Indirekteinleiterverordnung des Landes Berlin darf Wasser mit mehr als 0,2 mg/l Gehalt bzw. einer Fracht von mehr als 6 g/Stunde nicht ins Abwasser gegeben werden.

Lösliche Silbersalze lassen sich leicht als Halogenide fällen. Natürlich können sie in dieser Form auch entsorgt werden. Wegen des sehr hohen Preises ist eine Rückgewinnung aber schon dann interessant, wenn eine abgabefähige Menge angesammelt ist. Die Rückgewinnung ist aus verschiedenen Ausgangsmaterialien als Metall, als Oxydationsreagenz oder als Silbernitrat möglich (J.A.Murphy, A.H.Ackermann,J.K.Heeren J.Chem.Ed. 1991,68,602-604). Die Umsetzung von Silberchlorid zu Silbernitrat ist ein Versuch des "Zürcher Modells" (H.Fischer, Praktikum in Allgemeiner Chemie Teil 1, Verlag Chemie).

 




Aktuelles


 

 Institut für Chemie und Biochemie | Kontakt
T.Lehmann | Letzte Aktualisierung: 05.03.2011| Links