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Es handelt sich um das Sicherheitsdatenblatt von gewöhnlichem Kochsalz!

Bedenken Sie, dass wir in einer Zeit inflationärer Sicherheitswarnungen leben. Wenn Sie einen neuen Rasierapparat kaufen, ist es heutzutage normal, dass Sie drei Sätze zum richtigen Gebrauch lesen, aber 3 Seiten, was Sie alles aus Sicherheitsgründen mit dem Ding nicht anstellen dürfen. Amerikaner dürfen Restaurantbesitzer bekanntlich sogar auf hohe Schadenersatzforderungen verklagen, wenn man sie nicht davor warnt, dass man sich an einer Tasse heißen Kaffees die Lippen verbrennen kann.

Solche Sicherheitsangaben sind das Ergebnis von Vorschriften. Der Leitfaden zur Erstellung von Sicherheitsdatenblättern ist in der Fassung von 2005 geschlagene 277 Seiten dick! Die Firma Merck tut deshalb mit den Angaben in ihrem Sicherheitsdatenblatt nur ihre Pflicht! Im übrigen sind die Angaben des Sicherheitsdatenblattes je nach Verwendung des Materials ja auch sinnvoll. Im konkreten Beispiel müssten Sie dazu z.B. an Salzbergwerke oder Lagerstätten für Winterstreusalz denken. Das eigentliche Problem besteht darin, aus dem Sicherheitsdatenblatt das herauslesen zu können, was für das augenblickliche Problem überhaupt relevant ist. Unbedarfte Leser können das eben nicht und werden dadurch manchmal zu Hysterikern.

 

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T.Lehmann | Letzte Aktualisierung: 07.09.2011| Links