N. Schrage, R. Kuckelkorn, C. Redbrake Dt Ärztebl, 97(3),A-104-109(2000)
Die Autoren halten grundsätzlich eine hypertonische Spüllösung für
geeigneter, weil dies einen osmotisch bedingten Ausstrom von Stoffen aus dem Auge zur Folge hat.
Keimfreiheit und ausreichend leichte Verfügbarkeit solcher Spüllösungen im Labor
stellen aber wohl ein
großes Problem dar, weshalb es in absehbarer Zeit zum Leitungswasser keine Alternative
geben wird. Von der Verwendung von "ISOGUTT" wird grundsätzlich abgeraten.
Es werden spezielle Spültechniken beschrieben, die ein langfristiges Spülen
bei geringem Verbrauch an Spüllösung ermöglichen. Ohne eine entsprechende
Unterweisung/Ausbildung ist dies von Ersthelfern allerdings kaum durchführbar.
Die Thesen des o.a. Artikels sind umstritten. Siehe z.B.
H.Brandl, Dt
Ärztebl, 97(27),A-1909(2000). Hierzu gibt es wiederum eine
Entgegnung
von Herrn Kuckelkorn.