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Letzte Überarbeitung: 31.01.2011

 

Atemschutz
Hautschutz
Schutzkittel und Bekleidung
Schutzhandschuhe
Hautschutzplan
Augenschutz

Persönliche Schutzausrüstung

Die Gefahrstoffverordnung verlangt, dass beim Arbeiten mit Gefahrstoffen "persönliche Schutzausrüstung" zur Verfügung zu stellen ist. Vielleicht gibt es jemanden, der Ihnen sogar dafür das Akronym "PSA" an den Kopf wirft. Das scheint also wichtig zu sein! Lassen Sie sich nicht verängstigen, wenn dazu in Sicherheitsdatenblättern zum Beispiel ein
"Pressluftatemgerät mit Überdruck nach DIN 3180 Teil 3 und DIN 58645 Teil 1 (EN 250)"

gefordert wird. Laboratorien haben Abzüge als gleichwertige Maßnahme. Die Gefahrstoffverordnung muss so allgemein bleiben, weil es viele Arten gibt, mit Gefahrstoffen umzugehen.

 

Atemschutz

Der reguläre Atemschutz im Labor ist der Abzug! Arbeitsverfahren sind so zu gestalten, dass der Abzug als Atemschutz ausreichend ist! Nach der Gefahrstoffverordnung ist das Tragen von belastender persönlicher Schutzausrüstung als ständige Maßnahme nicht zulässig. Es kann also nicht angehen, dass erst mit einer Atemschutzmaske der Umgang gefahrlos möglich ist. Dennoch sollte ein Atemschutz für Notfälle, also zum Beispiel nach einem Verschütten von Chemikalien bereitgehalten werden. Nach der BGR 190 ist die Verwendung der gewohnten Atemschutzmaske nicht mehr ohne weiteres zulässig. Da sie dem Atemvorgang den Filterwiderstand entgegensetzt, der bei der Verwendung der Maske auch ansteigen kann, ist vor dem Tragen der Maske z.B. eine ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung notwendig. Sie werden nicht alle Assistenten oder gar alle Mitarbeiter des Instituts zur Tauglichkeitsuntersuchung bringen wollen oder können.

Atemfilterfabrikanten haben Verständnis für Ihr Problem und verdienen jetzt damit Geld, indem Sie Hauben anbieten, in die mit Motorkraft gefilterte Luft eingeblasen wird. Die eingeblasene Luft ist dabei höher als Sie zum Atmen brauchen. Für die Nutzer hat das den Vorteil, dass die Haube nicht mehr dicht sitzen muss und Bart- und Brillenprobleme der Vergangenheit angehören. Für die Firma hat das den Vorteil, das die hohe eingeblasene Luftmenge die gleichzeitige Verwendung von zwei bis drei Filtern erfordert und sich also der Absatz der Filter vervielfacht. Unbestreitbarer Nachteil ist, dass Sie sich ein brummendes - und mit Akku auch nicht so ganz leichtes Ungetüm um den Bauch schnallen müssen und weil dort nun auch noch zwei bis drei passende Filter einzuschrauben sind, muss das gerade akut bestehende Sicherheitsproblem ein kleines bisschen länger ungelöst bleiben, bis Sie mit dem Brummding endlich einsatzbereit sind. Außerdem brauchen Sie für Brummding + Haube eine etwas größere Aufbewahrungsmöglichkeit und die Hoffnung, dass die Technik (Akku!) auch in Ordnung ist, wenn sie gebraucht wird. Damit diese Hoffnung nicht zu trügerisch wird, muss das Brummding nach der BGR 190 halbjährlich geprüft werden.

Legen Sie sich vorausschauend Filter für die Gasarten hin, die auftreten können. Bei organischen Dämpfen ist das zum Beispiel der Filtertyp "A" (Kennfarbe braun) bzw. "AX", wenn der Siedepunkt unterhalb von 65 °C liegt. Zusätzlich brauchen Sie Kombinationsfilter für unbekannte Fälle, die vor "allen" Dämpfen schützen, dies allerdings nicht so lange wie die Spezialfilter. Alle Filter haben ein Verfallsdatum und müssen danach ausgetauscht werden. Einmal verwendete Filter können nicht aufgehoben werden. Vor allem bei "A"- und "AX"- Filtern verteilt sich der zunächst an der Frontseite der Filterpatrone adsorbierte Gefahrstoff schnell gleichmäßig über die gesamte Aktivkohleschicht und würde bei der nächsten Verwendung dann also atemluftseitig fleißig desorbiert und eingeatmet.

Ist die Luft zu stark mit dem Gefahrstoff belastet, bricht dieser durch den Filter hindurch. Üblicherweise sind die Filter deshalb nur bis zu einem bestimmten Vielfachen des Arbeitsplatzgrenzwerts (z.B. dem 300- bis 400-fachen) zugelassen. Diese Angabe hilft Ihnen im Notfall natürlich überhaupt nicht, sondern nur folgendes: Wenn das Zeug stinkt, merken Sie es, wenn der Filter nicht mehr funktioniert, sonst nicht. Also dürfen Sie so ein Atemfiltergerät auch nur dann verwenden, wenn die Atemluft mit Stoffen belastet ist, die Sie riechen oder schmecken können. Im übrigen muss die Luft noch eine ausreichende Sauerstoffkonzentration (> 17 %) haben. Bei Szenarien, in denen der Sauerstoffgehalt im Labor absinkt, ist es allerdings entweder ziemlich heiß geworden, oder es sind größere Mengen erstickender Gase frei geworden (Dewar umgekippt). Rechnen Sie nach, ob derartige Gefährdungen bei Ihnen möglich sind!

  

Hautschutz

Schutzkittel und Bekleidung

Wenn der Kittel zur persönlichen Schutzausrüstung im engeren Sinne gehört, muss er von der Einrichtung gestellt und gereinigt werden. Für ein Praktikum würde das teuer. Die Länder behalten sich daher vor, die Kostenübernahme in den Hochschulen durch Landesrecht zu regeln. Sie können sich natürlich schon denken, wie das dort geregelt ist. Schutzkittel müssen dennoch im Labor getragen werden. Es gibt immer wieder Bereiche, in denen man das vor allem in den Sommermonaten sagen muss! Die Schutzwirkung des Kittels besteht darin, dass man aufgrund seiner - am besten einheitlich glatt-weißen - Beschaffenheit jeden Klecks sofort sieht, und dass er Druckknöpfe oder Klettverschlüsse hat und also notfalls vom Körper gerissen werden kann, was bei Hose oder Bluse eben nicht so schnell geht. Praktikanten nehmen das Wort "Schutzkittel" manchmal zu wortwörtlich und laufen dann mit einem immer unappetitlicher aussehenden und dann auch stinkenden Ding durch die Gegend ("Wenn ich den jetzt wasche, kriegt er Löcher!") Mit Chemikalien bekleckerte Kittel sind keine Schutzkittel mehr, sondern Gefährdungskittel! Mit so einem Kittel lebt es sich gefährlicher als ganz ohne, denn jetzt hat man nämlich garantiert die gesamte Praktikumszeit Hautkontakt mit Chemikalien - ohne Kittel nur dann, wenn man wieder rumferkelt.

Unterbinden Sie strikt das Tragen von Kitteln, die nicht hygienisch einwandfrei sind! Das geht nur, wenn den Praktikanten saubere Ersatzkittel zur Verfügung stehen, entweder, indem diese hilfsweise dann doch vom Institut hergegeben werden oder indem die Praktikanten von vornherein dazu angehalten werden, mindestens zwei Kittel zu besitzen. Hat der Kittel was abbekommen, kann es im Labor nur mit dem Ersatzkittel weiter gehen, bis der bekleckerte Kittel wieder sauber ist. Sehr empfehlenswert ist es, wenn die Kittel an den Ärmeln verstellbare Bündchen haben. Um beim Anziehen die Hand hindurchzubekommen, muss der Ärmel nämlich weiter sein, als es der beabsichtigten Schutzwirkung bei der Arbeit zuträglich ist. Bleibt das Ärmelende weit, titscht der Ärmel in jede Pfütze der Arbeitsfläche und nach kurzer Zeit signalisiert ein braunes nasses Dreieck an der Kante die aufgenommene Labortätigkeit. Hat der billige Kittel keine Möglichkeit zur Verstellung der Bündchen, so lässt sich das mit ein paar selbst angenähten Druckknöpfen leicht selbst nachrüsten. Da müssen auch die Praktikantenmänner halt mal zeigen, was sie drauf haben.

Dass Kittel aus Baumwolle bestehen sollen, wissen Sie schon - aber das gilt heutzutage gar nicht mehr so stringent. Es gibt auch Baumwoll-Polyester-Mischgewebe mit sicherem Brandverhalten, die den Vorteil besserer Robustheit haben und vor allem nach dem Waschen schneller wieder trocken und damit einsatzfähig sind. Solche professionellen "Chemiekittel" sprengen aber schnell das Praktikantenportemonnaie. Wenn es schlimm kommt, brennt übrigens nicht nur der Kittel, sondern auch die übrige Bekleidung, die deshalb selbstverständlich auch nicht aus Materialien mit ungünstigem Schmelzverhalten bestehen soll.

Der Kittel ist keine Barriere! Es kann also vorkommen das die Bekleidung auch etwas abbekommt. Sie werden in der Unterweisung deshalb pflichtgemäß darauf hinweisen, dass die gesamte benetzte Bekleidung sofort abzulegen sei. Hand auf's Herz: Würden Sie vor allen Leuten Ihre Hose ...? OK, Sie sind mutig, Sie würden also Ihre Hose... Ihre Studenten und Laborkollegen mögen ja alle sehr verständig sein, aber was ist mit den anderen Leuten im Bus, wenn Sie abends nach Hause fahren? Was ist mit den Studierenden die - vor allem wenn Sie weiblich sind und aus dem asiatischen Raum kommen - Ihnen frank und frei erklären, dass sie lieber sterben würden, als vor allen Leuten Hose oder auch nur die Bluse auszuziehen?

Sie brauchen eine Lösung für das Problem! Die besteht in einem Garderobenspind für Ihre Praktikanten, den Sie nach TRGS 526 (§ 4.6.4) sowieso brauchen und der Aufforderung, dass Ihre Praktikanten gleich am ersten Tag(!) des Praktikums eine komplette Garnitur Ersatzwäsche inklusive Unterwäsche in ihren Spind stopfen! Fragen Sie mehrmals nach, ob sie das auch wirklich gemacht haben. Diese Maßnahme steht in keiner Vorschrift, ist aber im Ernstfall unglaublich effektiv. Es ist ja nicht so häufig, dass sich jemand von oben bis unten besudelt, aber auch das kleine "Ernstfällchen", bei dem ein brauner Klecks auf dem T-Shirt-Ärmel entdeckt wird, der ein bisschen komisch riecht, kann schnell hygienisch einwandfrei aus der Welt geschafft werden und man bleibt nicht auf Selbstbeschwichtigungen ("wird-schon-nicht-so-schlimm-sein--wird-schon-nicht-so-schlimm-sein.") angewiesen.

 

Schutzhandschuhe

Nach viel Druck, beim Arbeiten mit Gefahrstoffen die Hände mit "geeigneten" Schutzhandschuhen zu schützen, gibt es in den Praktika oft eher schon eine "Handschützeritis", bei der aus hysterischer Besorgnis bei allem und jedem Handschuhe getragen werden. Es ist das Standardproblem aller Grundpraktikumsassistenten, den Praktikanten in den ersten Tagen hinterher zu rennen und sie davon abzuhalten, mit den Handschuhen "zur Sicherheit(!)" auch Türklinken etc. anzufassen, was in kurzer Zeit ein schmieriges Gefühl beim Anfassen aller Gegenstände des Praktikums hervorruft. Bei Dauergebrauch von Handschuhen landet man in der Feuchtarbeitsproblematik gemäß Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge, was die Verpflichtung zu ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen zur Folge hat. Im Handschuh herrscht nach längerem Tragen ein mikrobenfreundliches Klima, was Biologen in Verzückung bringen mag, für die Haut aber mit einer Erkrankungsgefahr verbunden ist. Die in der feuchtwarmen Umgebung aufgequollene Haut ist überdies der Einwirkung von Chemikalien viel schutzloser ausgesetzt als Haut in normalem Zustand. Es gibt Untersuchungen, die zeigen dass das falsche Tragen von Handschuhen mit einer größeren Gefährdung verbunden ist als wenn man ganz ohne Handschuhe arbeiten würde. Den Praktikanten einen dicken "hilft-gegen-alles"-Handschuh in die Hand zu drücken und das war's ist also verkehrt - zumal es den "hilft-gegen-alles"-Handschuh sowieso gar nicht gibt. Jedes Handschuhmaterial hat sein eigenes Resistenzspektrum. Schwerer Nachteil des "Chemiehandschuhs" aus Nitril ist zum Beispiel dessen Unbeständigkeit gegenüber dem Allerweltslösemittel Aceton. Lauter Spezialhandschuhe kaufen und je nach Verwendung sauber auseinanderzuhalten ist teuer - und vor allem im Praktikum überaus fehlerträchtig.

Im (Praktikums-)Labor ist es besser, wenig verschiedene und billige Handschuhe vorzuhalten!

"Billig" deshalb, damit der Ersatz im Budget nicht so schmerzt. Statt: "Was ist für das konkrete Problem der aller-allerbeste Handschuh?" muss die Frage lauten: "Wie lange hält mein billiger Allround-Handschuh bei dem konkreten Problem durch?" Es entspricht nicht der typischen Laborarbeitsweise, dass Praktikanten morgens den Finger in eine Bromflasche stecken und erst abends wieder herausholen. Der 480-Minuten-Schutz - also über die gesamte Schicht hinweg - ist also gar nicht notwendig. Schutzhandschuhhersteller sind verpflichtet, über die Schutzwirkung Ihrer Handschuhe Auskunft zu geben. Die Firma KCL (Kächle Cama Latex) tut dies in vorbildlicher Weise durch eine nach problemloser Registrierung kostenlos herunterladbare Datenbank ("Chemikalien-Manager") mit derzeit 15000 Chemikalien, für die Sie die Durchbruchszeiten für KCl-Handschuhe ermitteln können. Wenn Sie bei diesem Service die Handschuhe trotzdem woanders kaufen wollen, können Sie diese Zeiten natürlich nicht auf die Handschuhe anderer Hersteller übertragen, wohl aber immer noch einen Trend erkennen. Sie haben es schnell heraus, aus welchen Materialien die KCl-Handschuhe jeweils bestehen und werden bemerken, dass für eine gegebene Chemikalie immer manche Materialien ziemlich lange, andere nur sehr kurz durchhalten. Beachten Sie, dass man es einem Handschuh nicht unbedingt anmerken muss, dass er durchlässig geworden ist.

Beim Umgang mit kmr-Stoffen ist es sicherlich keine Hysterie, wenn dabei grundsätzlich Handschuhe getragen werden. Ganz im Gegenteil wird man jetzt auch mit den billigen Handschuhen ganz "auf der sicheren Seite" stehen wollen. Das kann man erreichen, indem man 2 Paar Handschuhe übereinander anzieht: Drunter einen Einmalhandschuh und drüber einen "richtigen". Das ist ein bisschen umständlich und gottlob auch nur bei wirklich schlimmen Fällen notwendig, erhöht aber den Schutz enorm. Die beiden Handschuhe liegen ja nicht aufeinandergeschweißt übereinander, sondern es befindet sich ein isolierendes Luftpolster dazwischen.

 

Hautschutzplan

Beim Thema "Schutz der Hände" wird gerne noch der Begriff "Hautschutzplan" hinterhergeschoben. Sie sind nämlich dazu verpflichtet, einen solchen Hautschutzplan aufzustellen. Dazu gehört zum Beispiel, das überlange Tragen von Handschuhen zu untersagen. Im Labor muss man sich aber trotz der Handschuhe auch häufig die Hände waschen. Womit eigentlich? Der Scheuersand, der zum Säubern der Glasgeräte aussteht, ist nicht sehr hautschützend. Fernsehreklame will weißmachen, dass das bei Geschirrspülmitteln anders ist. Es ist trotzdem besser, wenn Sie Seife oder noch besser: Dosierspender für Flüssigseife zur Verfügung stellen. Häufiges Händewaschen belastet die Haut. Sie wird spröde und rissig und ist auch in diesem Zustand dem Angriff von Chemikalien leichter ausgesetzt. Hautcreme ist also notwendig. Besonders den männlichen Praktikanten müssen Sie das sagen! Noch besser sind spezielle Arbeitsschutzcremes, die - im Spender an der Wand - den Praktikumsetat nicht sehr belasten. Wie trocknen sich Ihre Praktikanten die Hände nach dem Waschen? Am Kittel? Der ist für andere Zwecke da. Auf Rollen montierte Handtücher, die sich in Stoffhandtuchspendern befinden, sind hygienisch einwandfrei dargereicht und können nicht für anderes zweckentfremdet werden. Vielleicht gibt es so etwas ja schon in Ihren Toiletten und es braucht nur noch ein klein wenig Überredungskunst, das auch im Labor vorzusehen.

 

Augenschutz

Im Labor gehört die Schutzbrille auf die Nase und wer keine Schutzbrille auf der Nase hat, gehört nicht ins Labor! Schutzbrillen werden von der Einrichtung gestellt! *Punkt!*

Schutzbrillen sind aus Kunststoff. Das verkratzt leicht. Vor allem, wenn es nicht die eigene, sondern bloß eine leihweise zur Verfügung gestellte Brille ist. Bestens also, wenn den Studierenden an Ihrer Einrichtung für ihr Studium eine eigene persönliche Schutzbrille ausgehändigt wird. Wenn nicht: Warum lassen Sie Ihre Materialverwaltung nicht optional(!) auch Brillen zum Selbstkostenpreis verkaufen? Es gibt totschicke Modelle mit farbigen Bügeln! Eigene Brillen werden besser behandelt. Zwingen dürfen Sie nicht! Empfehlen aber schon. Dann gibt es noch die Brillenträger. Schutzbrillen mit optischen Gläsern für alle Brillen tragende Praktikanten sind nicht finanzierbar. Also bleibt es meist bei einer sog. Überbrille, die über der eigenen Brille getragen werden kann. Das ist mit keinem sehr großen Tragekomfort verbunden und so kann man auch den Brillenträgern empfehlen, sich eine eigene Schutzbrille anfertigen zu lassen. Geeignete Hersteller sind z.B. UVEX oder Infield. Beide Firmen vertreiben ihre Schutzbrillen über die Fielmann-Filialen, die dazu über entsprechende Musterkoffer verfügen. Da auch bei Fielmann die meisten Kunden Brillen kaufen, um damit wieder Zeitung lesen zu können und weil es theoretisch sein könnte, dass der/die Verkäufer(in) in der Schule Chemie als Fach abgewählt hat, informieren Sie sich lieber erst mal ausgiebig im WEB-Angebot des Herstellers. Sie würden bei den Kaufverhandlungen dann zum Beispiel fachkundig darauf verweisen können, dass Polycarbonat für die Gläser wegen mangelnder Chemikalienbeständigkeit eher nicht so gut geeignet ist. Bei einem einfachen Sehfehler muss man für die Brille mit 60 + X € rechnen. Es gibt nach eigenen Beobachtungen nicht sehr viele Studenten, die dieses Geld investieren, aber es gibt welche.

 
Alle gegebenen Hinweise sind nach bestem Wissen und Gewissen gegeben. Bitte lesen Sie den Haftungsausschluss!
Als Folge des derzeitigen Wechsels von der bisherigen EU-Einstufung von Chemikalien auf das neue 'Global Harmonised System' gibt es auch in diesem Angebot im Augenblick ein Nebeneinander von Angaben nach beiden Einstufungen. Dem Grad der Umstellung folgend wird dieses Angebot immer wieder angepasst, wobei die alten Einstufungen zugunsten des GHS nach und nach verschwinden werden.
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