Chemikalienschutzhandschuhe schützen nicht vor Scharfkantigem. Bricht
das Rohr, geht das scharfe Glas durch den Handschuh wie durch Butter.
Lederhandschuhe sind da standfester, was aber auf Kosten der Fingerfertigkeit
und damit der Geschicklichkeit geht.
Tücher sind eher schlecht. Sie sind nicht rutschfest und wenn es Bruch
gibt, treiben die Scherben auch noch Tuchfasern in die Wunde.
Optimal sind spezielle Schnittschutzhandschuhe:
Sie bestehen aus einem Kevlargewebe, welches auf der Innenseite mit einem
rutschfesten Kunststoff überzogen ist.
Auch Schnittschutzhandschuhe sind keine Alleskönner und schützen z.B.
wiederum nicht vor Chemikalien oder vor Hitze. Weil es aber immer wieder Praktikanten
gibt, die nach der Devise "Egal-was!-Hauptsache-irgendein-Handschuh!" handeln,
befinden sich diese Handschuhe in Raum 31.02 unter Verschluss und werden
nur nach Vorzeigen schnittverletzungsträchtiger Problemstellungen
ausgehändigt.