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Schliffe richtig fettenWann werden Schliffe gefettet?Schliffe müssen gefettet werden, wenn
Schliffverbindungen sollen nicht gefettet werden, wenn
Zum Fetten von Kegel- oder Kugelschliffen gibt es spezielles Schlifffett. Exsikkatoren werden mit dem billigeren Exsikkatorfett gefettet. (Zur Kostenersparnis muss im Praktikum das Exsikkatorfett oft auch bei den Apparaturen reichen.) In sehr seltenen Fällen muss mit anderen Materialien gefettet werden, bei bestimmten analytischen Nassoxidationen z.B. mit an der Luft zerflossenem Phosphorpentoxid. KPG-Rührer dürfen nicht mit Schlifffett gefettet werden, da dieses in diesem Fall viel zu zäh ist! Statt dessen wird Paraffin verwendet, welches im Labor aussteht. Eine Alternative, die z.B. durch Diethylether nicht ausgelaugt wird, ist Kapsenbergschmiere (Siehe "Organikum" im Reagenzienanhang), die man durch Eintragen von löslicher Stärke in Glycerin herstellt. Reines Glycerin hat dagegen keine ausreichende Schmierkraft und soll daher nicht verwendet werden. Das Schmiermittel ist während des Betriebes von Zeit zu Zeit zu ergänzen (Oben auf die Hülse träufeln). Wie werden Schliffe gefettet?Schliffe müssen immer sparsam gefettet werden. Grund ist nicht nur eine Kostenersparnis, sondern vor allem der Umstand, dass übermäßiges Schlifffett aus den Schliffen austreten und dadurch in Reaktionsmischungen hineingelangen kann. Man fettet deshalb immer die dem Apparaturinneren abgewandte Seite, bei Kegelschliffen also die obere Hälfte, die beim Zusammenstecken klar und durchsichtig aussehen muss, wohingegen die untere, nicht gefettete Hälfte blind bleibt.
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