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Organisch-chemische Grundausbildung
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T. Lehmann | Letzte Aktualisierung: 25.08.2009 | Links   

 

Ausschütteln

 

Scheidetrichter-Modelle

Das Ausschütteln ist eine Trennoperation, bei der 2 nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten (=Phasen) durch kräftiges Schütteln intensiv miteinander vermengt werden. Dabei sollen eine oder mehrere Komponenten aufgrund der dort besseren Löslichkeit in die andere Phase übertreten. Über den theoretischen Hintergrund (Nernstsche Verteilung) informieren Sie sich bitte in gängigen Lehrbüchern.

Zum Ausschütteln werden Scheidetrichter verwendet, die auch Schütteltrichter genannt werden. Erreicht man mit einmaligem Ausschütteln keinen vollständigen Phasenwechsel, so muss man mehrmals mit dem gleichen Lösemittel ausschütteln. Wird dabei ein unerwünschter Stoff abgetrennt, spricht man auch von 'waschen'. Ist nach einer Versuchsvorschrift eine Reaktionsmischung 3 Mal mit Wasser zu waschen, heißt das, dass 3 Mal mit jeweils frischem Wasser im Scheidetrichter kräftig durchzuschütteln ist und die wässrigen Phasen danach abgetrennt und verworfen werden.

Scheidetrichter dienen nicht nur zum Schütteln, sondern auch zum Trennen der beiden Flüssigkeiten. Im Praktikum gibt es folgende zwei Modelle:

Modelle
Das linke kugelförmige Modell besteht aus dickem schweren Glas und ist deshalb sehr bruchstabil. Für den Praktikumsbetrieb ist das ein Riesenvorteil. Ansonsten hat das Modell aber eher Nachteile. Das konische rechte Modell besteht aus dem üblichen temperaturstabilen Laborglas. Es ist leichter, damit zu arbeiten, aber leider geht es auch leichter kaputt. Vor allem die Gegend um den Hahn ist sehr bruchgefährdet.