Niemals "volle Pulle" Anschalten. Der Magnetrührkern kann ins Taumeln
geraten und dabei den Kolben zerschlagen
Rührer in langsamer Stellung anschalten und dann die
Rührgechwindigkeit passgerecht steigern, so dass der Kern sich stabil
dreht.
Viskosität des Mediums:
Ist ein viskoses Medium zu Rühren, bewirkt eine zu hohe
Rührgeschwindigkeit, dass der Magnetrührkern dem sich unter ihm
drehenden Magnetfeld nicht mehr folgen kann. Er führt dann nur noch
Zitterbewegungen aus.
Man beginnt auch hier mit der langsamsten Geschwindigkeit und steigert
diese so weit als möglich oder notwendig. Je geringer der Abstand zwischen
Magnetrührkern und Magnetrührer umso höher die Kraft, mit
der der Kern angetrieben werden kann. Ist die Kraft nicht ausreichend, muss
mit dem KPG-Rührer gerührt werden.
Abstand des Kolbens vom Magnetrührer
Eigentlich ganz trivial, aber dennoch wird es gelegentlich falsch gemacht:
Je dichter der Kolben mit dem Magnetrührkern sich über dem
Magnetrührer befindet, umso kräftiger kann der Rührkern
angetrieben werden. Ferromagnetische Materialien zwischen Magnetrührer
und Kolben behindern die Kraftübertragung ebenfalls. Eine kleine
Abschwächung durch die verwendete Metallschale des Heizbades muss in
Kauf genommen werden.
Größe des Magnetrührkerns
Die Rührkerngröße muss dem Volumen angepasst sein. Zu
kleine Rührstäbchen rühren nicht mehr den gesamten Inhalt
durch, vor allem, wenn die Mischung viskoser ist.