Sie sollten schon nach ein paar Sekunden spüren, dass die Heizplatte
warm zu werden beginnt. (Vorsicht: Sie ist dann schnell so heiß, dass
Sie sie nicht mehr anfassen können.)
Drehen Sie die Heizungsregelung abwechseln auf und wieder ab:
Geht dabei die kleine Kontrolllampe an und wieder aus? Diese Kontrollampe
zeigt an, ob der Heizstromkreis geschlossen ist oder nicht. Sie sollten dazu
ein Klackgeräusch des Relais hören, durch das der Schaltvorgang
ausgelöst wird.
Flattert die Kontrollampe und hören Sie ein knatterndes Geräusch
eines ständig an- und abschaltenden Relais, so muss der Rührer
instandgesetzt werden.
Schauen Sie auf der Skala der Temperatureinstellung nach, wo der Schaltvorgang
ausgelöst wird. Das sollte so ungefähr bei der augenblicklichen
Temperatur der Heizplatte erfolgen.
Rührer
Schalten Sie den Rührer ein. Die Rührgeschwindigkeit
sollte sich vom Stillstand kontinuierlich bis zur maximalen Geschwindigkeit
verstellen lassen. Bleibt der Rührer dagegen stehen und springt bei
weiterem Drehen am Regler dann plötzlich mit schon hoher Geschwindigkeit
an, ist das Potentiometer defekt und der Rührer muss instandgesetzt werden.
Lack
Das sieht schlimmer aus, als es in Wirklichkeit ist. Auf diesen Magnetrührer ist keine Säure
geschüttet worden. Es ist nur einfach irgendwann etwas vom PEG-Heizbad auf den Magnetrührer
geschwappt und dort längere Zeit liegen geblieben. Keine Sorge, auch die Badflüssigkeit ätzt
in keiner Weise. Polyethylenglycol ist aber ein exzellentes Lösemittel. Erinnern Sie sich daran,
dass das reine saubere PEG in der Ersten Hilfe zur Rückresorption inkorporierter Gifte eingesetzt wird.
Hier hat es halt allmählich den Lack aufgelöst.
Was jetzt tun?
Geben Sie den Magnetrührer zwecks Lackierung ab. Danach sieht er wieder aus wie neu. Sie können sich
in der Zwischenzeit bei den Assistenten einen anderen Magnetrührer ausleihen.
Kann man das verhindern?
Ja! Wenn das PEG auf den Magnetrührer gelangt ist, wischen Sie es sofort ab!