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T. Lehmann | Letzte Aktualisierung: 17.02.2013 | Links   

 

Hähne und Hahnküken: Bohrung und Sicherung

Küken in Hähnen müssen gegen Herausfallen gesichert werden. Moderne Normschliffgeräte haben Hahnsicherungen, die aus den drei Teilen Unterlegscheibe, O-Ring und Schraubkappe bestehen:

Sicherung von Hahnküken

Die Unterlegscheibe hat eine Bohrung in Form eines Kreissegmentes, welche genau auf das einseitig abgeflachte Hahnkükengewinde passen muss, damit die Scheibe sich beim Drehen des Hahnkükens im Hahn mitdreht. Dies verhindert, dass sich die Verschraubung beim Drehen lockert oder zu fest anzieht.

  • Die Sicherung des Kükens darf nur so weit angezogen werden, dass das Küken gerade eben kein Spiel mehr hat. Wenn die Sicherung zu stark "angeknallt" wird, frisst das Küken fest.
  • Wenn Geräte mit Hähnen ausgeheizt werden sollen, sind die Hähne zu zerlegen. Die Hahnkükensicherungen bestehen aus leicht schmelzendem Kunststoffmaterial und dürfen daher nicht mit ausgeheizt werden!
  • Hahnküken aus Glas müssen immer gefettet werden, Teflonküken dagegen auf keinen Fall.
  • Wenn auch der gefettete Hahn schwergängig ist, stimmt möglicherweise etwas mit dem Schliff nicht.

Moderne Normschliffhähne sind so genormt, dass Verwechslungen kaum möglich sind. Es gibt aber immer noch Probleme mit wahrscheinlich älteren Schliffgrößen, die dazu führen, dass ein Hahnküken zwar vermeintlich zu passen scheint, die Bohrung jedoch im eingebauten Zustand an der falschen Stelle sitzt:

Hahnküken mit falscher Bohrung

Ein solches Hahnküken gibt auch in der Stellung "auf" den Weg nicht frei. Dieser Hahn ist also immer geschlossen, egal, wie das Küken steht. Dies kann verhängnisvolle Folgen haben. Gewöhnen Sie sich deshalb an, jeden Hahn daraufhin zu kontrollieren, ob die Bohrung des Kükens an der richtigen Stelle sitzt!