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Bei einem Bunsenventil handelt es sich um einen etwa 2 bis 3 cm längs
eingeschlitzen Gummischlauch.
Die Elastizität des Gummischlauchs ist entscheidend. PVC-Schläuche sind deshalb ungeeignet. Ohne Belastung schließt sich der Schlitz fast vollständig und das Gas strömt durch den Schlauch. Bei einer Druckerhöhung weitet sich der Schlitz, da die Flanken nachgeben. Nunmehr kann das Gas durch den Schlitz entweichen. Um den Schlitz besser sichtbar zu machen, ist im zweiten Bild eine kleine Computerschraube in den Schlitz hineingesteckt, die im realen Betrieb dort natürlich nichts zu suchen hat. Das Bunsenventil ist ein Notnagel für den Fall, dass eine Inergasversorgung mit dem geforderten schwachen Überdruck nicht zur Verfügung steht. Mit einem Bunsenventil kann der maximale Druck nur sehr grob begrenzt werden. Er ist u.a. von der Länge des Schnitts abhängig. Weiterer Nachteil: Der Schlauch ist hinterher nicht für andere Zwecke verwendbar. Sollte ihn jemand sogar als Wasserschlauch verwenden wollen, wären die Folgen sehr unangenehm. Am besten macht man den Schlitz daher in der Nähe eines Schlauchendes und schneidet das geschlitzte Stück hinterher heraus. |