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Letzte Aktualisierung: 06.11.2000

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Offener Knochenbruch durch Treppensturz

Dieser Fall wurde nach der Mittagspause für die gesamte Teilnehmergruppe inszeniert, um "wieder warm zu werden". Die Teilnehmer wurden aufgefordert, in Richtung Treppenhaus zu laufen. Dort schrie eine Frau lauthals vor Schmerzen und hielt sich das Bein. Das Hosenbein war leicht eingerissen und es blutete. Versuche der Helfer, die Wunde frei zu legen wurden mit lautem Schreien, da ja nicht anzufassen, quittiert. Die verunsicherten Helfer beschränkten sich deshalb auf beruhigenden Zuspruch und das Herbeiholen des Notarztes. Sie kamen deshalb gar nicht dazu festzustellen, dass es sich um einen offenen Knochenbruch handelte. Bei der anschließenden Besprechung wurde von einem Betriebsarzt auf die Infektionsgefahr hingewiesen. Vor allem Knocheninfektionen gäben oft Anlass zu schwerwiegenden Komplikationen. Deshalb sollten die Ersthelfer darauf bestehen, die Wunde möglichst steril abzudecken. Notfalls muss die Kleidung an der betreffenden Stelle heruntergeschnitten werden. Ansonsten kann man versuchen, dem Opfer die Lage so bequem wie möglich zu machen, z.B. durch vorsichtiges Unterlegen von Tüchern unter die Treppenstufenkanten.     

NEIN!! Fassen Sie da nicht an!!!


Dabei ist von außen gar nicht viel zu sehen...


Material:

  • 1 alte Hose, die zerschnitten werden kann
  • 1 fachgerecht angeschminktes Knochenstück aus einem üppigen Mittagessen
  • etwas Filmblut