| Dieser Fall wurde nach der Mittagspause für die gesamte Teilnehmergruppe
inszeniert, um "wieder warm zu werden". Die Teilnehmer wurden aufgefordert,
in Richtung Treppenhaus zu laufen. Dort schrie eine Frau lauthals vor Schmerzen
und hielt sich das Bein. Das Hosenbein war leicht eingerissen und es blutete.
Versuche der Helfer, die Wunde frei zu legen wurden mit lautem Schreien,
da ja nicht anzufassen, quittiert. Die verunsicherten Helfer beschränkten
sich deshalb auf beruhigenden Zuspruch und das Herbeiholen des Notarztes.
Sie kamen deshalb gar nicht dazu festzustellen, dass es sich um einen offenen
Knochenbruch handelte.
Bei der anschließenden Besprechung wurde von einem Betriebsarzt auf
die Infektionsgefahr hingewiesen. Vor allem Knocheninfektionen gäben
oft Anlass zu schwerwiegenden Komplikationen. Deshalb sollten die Ersthelfer
darauf bestehen, die Wunde möglichst steril abzudecken. Notfalls muss
die Kleidung an der betreffenden Stelle heruntergeschnitten werden. Ansonsten
kann man versuchen, dem Opfer die Lage so bequem wie möglich zu machen,
z.B. durch vorsichtiges Unterlegen von Tüchern unter die
Treppenstufenkanten. |
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NEIN!! Fassen Sie da nicht an!!!

Dabei ist von außen gar nicht viel zu sehen...
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