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T. Lehmann | Letzte Aktualisierung: 05.10.2012 | Letzter Linkcheck: 01.10.2012Links   
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Wie kann man das Studium finanzieren?

a) Inland

Allgemeine Hinweise zur Studienfinanzierung erhalten Sie beim Deutschen Studentenwerk. Dort erhält man auch Informationen, wie hoch der Bedarf an Geld überhaupt ist. Die wohl bekannteste Studienförderung ist die nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG), für das es auch einen Online-Rechner gibt. Gefördert wird nach Bedürftigkeitskriterien. Studienfachwechsel oder Verzögerungen können zum Verlust der Förderung führen. Wenn die BAföG-Förderung ausgelaufen, das Studium aber noch nicht beendet ist, kann man sich mit einem speziellen Bankdarlehen ("Studentenkredit") finanzieren. Diese Darlehen können sich in ihren Bedingungen beträchtlich unterscheiden. Einen Vergleich solcher Kredite finden Sie beim Centrum für Hochschulentwicklung.

Neben der BAfög-Förderung gibt es eine Reihe von Studienstiftungen, z.B: Kirchliche Stiftungen sind: Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Stiftungen haben mit Stipendium Plus einen eigenen gemeinsamen Webauftriff. U.a. finden Sie dort die aktuelle Höhe der Förderbeiträge. Weitere kommentierte Verweise gibt es bei Studis Online. Einen allgemeinen Stiftungsindex findet man im Index Deutscher Stiftungen, der außer einem deutschen Gesamtindex auch einige amerikanische Stiftungen sowie weitere spezielle Studienstiftungen bietet.
Die Zuteilung von Stipendien kann sowohl nach sozialer Bedürftigkeit als auch nach Leistungskriterien erfolgen. Nicht immer ist eine Selbstbewerbung möglich. Informieren Sie sich, ob die jeweilige Stiftung einen Vermittler an der Universität hat, z.B. einen Vertrauensdozenten oder aber ein Büro unterhält oder ob es eine Kommission gibt, die über Anträge entscheidet.

Viele Studenten nutzen die Semesterferien zum Jobben. Wer selbst nichts findet, kann ev. Jobvermittlungsagenturen der jeweiligen Universität in Anspruch nehmen. Auch das Arbeitsamt vermittelt Kurzzeitjobs. Wer ganz großes Glück hat, bekommt einen der raren Tutorenjobs an der Uni und kann dabei oft Arbeit und Studium gut miteinander verknüpfen.

Mit dem Studentenausweis gibt es eine Reihe von Ermäßigungen, z.B. bei Beförderungsunternehmen und kulturellen Einrichtungen. Eine relativ neue Idee ist das "Semesterticket". Der Studentenausweis berechtigt hier zur kostenlosen Benutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel des Hochschulortes. Freilich sind die geforderten Rückmeldegebühren in diesem Fall entsprechend hoch. Im Grunde handelt es sich dabei um den Zwangskauf eines Fahrausweises, der aber wegen der massenweisen Vermarktung erheblich billiger als bei einem individuellen Kauf ist.

b) Ausland

Informationen zur Finanzierung eines Auslandsaufenthalts erhalten Sie beim DAAD. Es gibt verschiedene Austauschprogramme. Das bekannteste ist das ERASMUS-Programm. Dies beinhaltet bestimmte Koorperationsabkommen zwischen den Universitäten. Informieren Sie sich im jeweiligen Akademischen Auslandsamt der Universität oder beim DAAD, an welchen Programmen die Universität teilnimmt. Stipendien und Austauschprogramme ersparen Ihnen u.a. die zum Teil horrenden Studiengebühren, die z.B. in den Vereinigten Staaaten bis zu 20000,- Euro pro Jahr betragen können. Austauschprogramme sichern darüber hinaus eine Betreuung vor Ort. Möglichkeiten und Auswahlkriterien sind sehr unterschiedlich. Sie müssen sich durch das Angebot selbst hindurcharbeiten. Wenn Sie sich selbst einen Auslandsaufenthalt organisieren, können Sie trotzdem beim DAAD einen Reisekostenzuschuss beantragen.