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T. Lehmann | Letzte Aktualisierung: 05.10.2012 | Links   
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Was kann ich mit Chemie überhaupt machen, wie sind die Berufsaussichten und was werde ich verdienen?

Berufsaussichten und Betätigungsfelder

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Berufsaussichten und Betätigungsfelder

Der jährliche Bedarf an Chemikern liegt bei etwa 1500, von denen etwa 500 in der chemischen Industrie eingestellt werden. Diese Zahl ist natuergemäß stark abhängig von der jeweiligen Wirtschaftslage.

Die meisten Angebote gibt es für Organiker oder Polymerchemiker. Sie sollten sich von dieser Aussage aber nicht zu sehr beeindrucken lassen, sondern lieber "Ihr Ding" in dem Fachgebiet machen, was Ihnen liegt! Einen ausführlichen Überblick über die vielen weiteren möglichen Betätigungsfelder finden Sie bei Chemie im Fokus.

Ohne Promotion ist der Arbeitsmarkt schwierig. Wenn überhaupt gibt es ohne Promotion eine Anstellung vor allem in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Produktion oder der Produktsicherheit. Auch der öffentliche Dienst stellt Chemiker ohne Promotion ein. Immer wieder betonen potentielle Arbeitgeber, dass sie fachübergreifende Qualifikationen schätzen.

Die Aussagen zu den Berufsaussichten von Bachelorabsolventen sind immer noch dünn. Es gibt wenig Angebote und wenig Nachfrage - also gibt es auch noch keine belastbaren Statistiken.

In der GDCh-Zeitschrift Nachrichten aus der Chemie erscheint jährlich im Spätsommer eine Übersicht zu den Chemiestudiengängen in Deutschland mit einer Absolventenstatistik. Diese Statistik ist kostenfrei bei der GDCh abrufbar. Geben Sie dazu das Wort "Statistik" in die Suchmaske des Anbieters ein.

Lehrer haben das grundsätzliche Problem, dass es nur ein relativ geringes Angebot (nur wenige Einstellungen) bei geringer Nachfrage (kleine Studentenzahlen) gibt. Schon kleine Verschiebungen können da den Arbeitsmarkt entweder leer fegen oder übersättigen. In der Praxis wechseln sich Lehrermangel mit Lehrerschwemme also immer wieder ab. Folgende Faktoren können die Berufsaussichten beeinflussen:
  • Die derzeitige Lehrerschaft ist überaltert. Viele werden in der nächsten Zeit aus dem Dienst ausscheiden.
  • Die Zahl der Lehramtskandidaten steigt derzeit wieder deutlich an.
  • Ein Bedarf an Lehrern führt in heutigen Zeiten nicht unbedingt zu Neueinstellungen, wenn der Staatssäckel dünn oder bereits für andere Dinge aufgebraucht ist.
  • Wegen der gesunkenen Geburtenrate in den neuen Bundesländern ist der Lehrerbedarf dort z.Z. noch eher niedrig.
  • Man rechnet damit, dass wegen der gekürzten Pensionsleistungen mehr Lehrer bis zum 65. Lebensjahr im Dienst bleiben werden.
Lehrer mit naturwissenschaftlichen Fächern haben generell eher bessere Chancen.