FREIE UNIVERSITÄT BERLIN
Takustr. 6, Tel.: 8385 3460
Institut für Kristallographie Berlin, 10.11.2005
3. Übung zur Vorlesung
MOLECULAR MODELLING AN WORKSTATIONS
(Mathematik III für Chemiker)
(Luger, Strümpel, Dreißig, Scheins, Förster, Kalinowski)
Wintersemester 2005/2006
SCHAKAL
SCHAKAL (Schattierte Kalotten) ist ein Programm zur Darstellung von
Molekülen in verschiedenen Modellen, z.B. Kugel-Stab- oder
Kalottenmodell. Es ist möglich die Strukturen zu drehen,
Stereobilder anzufertigen und die Kristallpackung zu betrachten.
- In /user/kali/public/schakal befinden sich einige Schakal-Files.
Diese haben die Endung .sch. Kopieren Sie sich diese Files in
Ihr SCHAKAL-Verzeichnis und starten Sie SCHAKAL mit dem Kommando
s99.
- Laden Sie die Datei c60crown.sch in einen Editor
(Edit Inputfile). Sie
enthält die Zellkonstanten und Atomkoordinaten von C60 und von
einem Kronenether. Machen Sie daraus zwei Files; eines sollte die
Daten von C60, das andere die des Kronenethers enthalten.
- Stellen Sie die Strukturen von C60, dem Kronenether und den
anderen Molekülen, die sie in Ihr Verzeichnis kopiert haben, mit
SCHAKAL dar. Probieren Sie dabei die verschiedenen
Darstellungsmöglichkeiten und Funktionen des Programms aus.
Für das Codeinmolekül übertragen Sie bitte die Bildschirmdarstellung
in eine Strukturformel in Keilstrichschreibweise. Wieviele Ringe enthält das Molekül? Versuchen Sie die Konformation dieser Ringe zu beschreiben.
- Die Datei asp4.sch beinhaltet die Ergebnisse einer
Röntgenstrukturanalyse an einem Asparaginsäurekristall. Die
vier Moleküle sind in unterschiedliche Gruppen eingeteilt.
Ändern Sie die Farben der einzelnen Moleküle ( gg1
steht für alle Atome der Gruppe 1 ). Im Kristall gibt es sowohl
intra- als auch intermolekulare H-Brücken. Als Abstandskriterium
für die H-Brückenbindungen O-H bzw. N-H gilt: 1.65 Å
Abstand
2.3 Å. Zeichnen Sie diese Bindungen gestrichelt
ein.
Roman Kalinowski
2005-11-10