Das naturgeschichtliche Weltbild sucht die Zusammenhänge in der Natur als anschauliche Typen, Gestalten, nicht als theoretische Gesetze. Charakteristisch ist das Festhalten am Sichtbaren, die sinnlich-anschauende Einstellung. Die Ordnung der Welt wird sich gedacht anhand von Urphänomenen als reinste Gestalten aus denen die farbige Mannigfaltigkeit der Natur entspringt. Alles Anschauliche, die Einzelerscheinung, Qualitäten und alles Gestaltete hat seinen Platz in diesem Weltbild.