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Eine E-mail an mich kann man an folgende Adressen senden: birger@chemie.fu-berlin.de und birger@cyllene.uwa.edu.au.
2005
Seit Ende 2004 bin ich in Australien an der University of Western Australia in Perth und seit Mai 2005 im Rahmen des Australian Synchrotron Research Programms (ASRP) beschäftigt. Mein Kooperationsparter (und Supervisor) hier ist, wie schon im Jahre 2001 während eines fünfmonatigen Aufenthalts im Rahmen meiner Doktorarbeit, Prof. M. Spackman.
2004
Mein Forschungsinteresse hat sich etwas breiter aufgefächert; der Invariomansatz entsteht. Hier etwas Text aus einem unserer Paper Anfang des Jahres 2004.: Beim Invariomansatz werden den einzelnen Atomen einer chemischen Struktur Invariome (=invariante Atome) zugeordnet. Für ein gegebenes Atom ist das zugehörige Invariom dadurch definiert, dass die nächsten Nachbaratome bezüglich Elementtyp und Bindungsordnung übereinstimmen. Nach dieser Definition sind, abhängig von der chemischen Umgebung eines Atoms, einem Element mehrere, aber endlich viele Invariome zugeordnet. Um die atomare Elektronendichte eines Invarioms zu bestimmen, werden Modellverbindungen, die die Invariome enthalten, zunächst mit quantenchemischen Näherungsverfahren geometrieoptimiert. Bei einer solchen Modellverbindung werden dann übernächste Nachbarn durch Wasserstoffatome ersetzt. Für diese optimierten Geometrien werden theoretische Strukturfaktoren berechnet. Die Elektronendichten werden dann nach Verfeinerung mit der Methode der kleinsten Quadrate durch Multipolpopulationen abgebildet. Auf diese Weise kann man auf relativ einfache Weise eine überschaubare Datenbank für eine grosse Anzahl von oranischen Verbindungen erstellen. Diese Datenbank enthält asphärische Atomformfaktoren, die eine genauere Bestimmung von molekularer Geometrie, anisotropen Verschiebungsparametern und der absoluten Struktur (und damit von molekularer Chiralität) ermöglichen.
Ende 2002
Meine Doktorarbeit in Röntgenstrukturanalyse mit dem Titel "Herleitung atomarer Eigenschaften aus ihren experimentellen Elektronendichten" ist am 13. Dezember 2002 fertig geworden. Ich habe sie im Mai 1999 begonnen, am 29. November 2002 verteidigt und in der Arbeitsgruppe von Prof. P. Luger angefertigt. Wer sie sich als pdf-Datei herunterladen (rechte Maustaste auf herunterladen und Link speichern als auswählen) möchte ist willkommen. Vorsicht, es sind 159 Seiten und die Datei ist 29 MB groß. Wer keinen Acrobat Reader hat um sich die Datei anzeigen zu lassen, kann ihn sich hier herunterladen.
Hier gibt es eine vollstündige (incl. Konferenzbeiträge und Hasylab-Jahresberichte) Publikationsliste im pdf-Format.
Der folgende Link führt zurück zu unserer Gruppenhomepage.
Ein Eintrag von 2002 samt den damaligen Forschungsinteressen ist auch im WDC, dem
World
Directory of Crystallographers, zu finden.
Ein kurzer Lebenslauf findet sich hier.
Letztesmal aktualisiert: 17.Dezember 2005