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Chronik |
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Ernst Beckmann |
mit Direktorenvilla |
Lise Meitner |
| 1905 | Plan zu einem chemischen Forschungsinstitut ("Chemische Reichsanstalt") nach dem Vorbild der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt |
| 7.März 1908 | Gründung des Vereins "Chemische Reichsanstalt", Präsident des Vereins und designierter Leiter der Anstalt: Ernst Beckmann (Büste im 2.Obergeschoss) |
| 1909 | Das "Dr.Althoff'sche Projekt betr. Ausnutzung der Domäne Dahlem für staatliche Zwecke (Begründung einer durch hervorragende Wissenschaftsstätten bestimmten vornehmen Kolonie, eines deutschen Oxford)" |
| 1910/11 | Pläne zur Gründung einer hochschulunabhängigen nicht-staatlichen Forschungseinrichtung, schrittweise Aufgabe des Projekts Chemische Reichsanstalt zugunsten eines Forschungsinstituts für Chemie |
| 11.Oktober 1910 | Aufruf Kaiser Wilhelms II., anläßlich der Säkularfeier der Friedrich-Wilhelm-Universität, unter seinem "Protektorat und Namen eine Gesellschaft zu gründen, die sich die Errichtung und Erhaltung von Forschungsinstituten zur Aufgabe stellt". |
| 11.Januar 1911 | Gründung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (KWG) |
| Dezember 1911 | Vertrag zwischen dem Verein Chemische Reichsanstalt und der KWG über die Errichtung eines chemischen Forschungsinstitutes, das als "Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) für Chemie" in Dahlem (Thielallee 63-67) errichtet werden soll |
| 23.Oktober 1912 | Einweihung des KWI für Chemie im heutigen
Hahn-Meitner-Bau durch
Kaiser
Wilhelm II. (Architekten: Ernst von Ihne und Max Guth) Otto Hahn wird Leiter der Abteilung für
Radioaktivität
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| Frühjahr 1913 | Umbenennung des "Vereins Chemische Reichsanstalt" in "Verein zur Förderung Chemischer Forschung" |
| 1918 | Entdeckung des Protaktiniums (Element 91) durch Otto Hahn und Lise Meitner = das langlebigste Isotop der Muttersubstanz des Aktiniums |
| Dezember 1924 | Enthüllung der Bronzebüste von Ernst Beckmann im Treppenhaus |
| September 1938 | Lise Meitner emigriert nach Holland |
| Dezember 1938 | Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn und Fritz Straßmann |
| 15.Februar 1944 | Teilzerstörung durch Bombentreffer, weitere Zerstörungen am 24.März, Verlagerung des Instituts nach Tailfingen/Württemberg; 1949 Übersiedlung und Weiterführung als MPI für Chemie in Mainz |
| 1945 | Einrichtung einer organisch-chemischen Serviceabteilung für das benachbarte KWI für physikalische Chemie und Elektrochemie |
| 1950 | Übernahme des Gebäudes von der MPG durch das Land Berlin und Eingliederung in die Freie Universität Berlin |
| Mai 1950 | Berufung von Willy Lautsch zum ao. Professor für organische Chemie, Beginn des Ausbaus im unzerstörten Teil des Gebäudes |
| Mai 1950 | Berufung von Rudolph Lorenz zum ao. Professor für analytische Chemie, 1952/53 Wiederaufbau des zerstörten Westflügels für das anorganisch-chemische Praktikum. K.F.Jahr, seit 1955 o. Professor, erreicht den Neubau des Instituts für anorganische Chemie (Fabeckstraße) |
| Dezember 1956 | Enthüllung der Gedenktafel für Otto Hahn und Fritz Straßmann im Treppenhaus des Instituts, seither führt das Gebäude den Namen "Otto-Hahn-Bau der Freien Universität" |
| 1961 | Berufung von K.J.Vetter zum ao. Professor für physikalische Chemie, Gründung des Instituts für physikalische Chemie |
| 1962 | Gründung des Instituts für Biochemie (R.Riemschneider) und Unterbringung am Ostpreußendamm 111 |
| 1963 | Übersiedlung des Instituts für anorganische Chemie in den Neubau Fabeckstraße 34-36, das Institut für physikalische Chemie zieht in den Otto-Hahn-Bau; Erweiterung des Instituts für organische Chemie |
| April 1978 | Umzug der Institute für organische sowie für physikalische Chemie in den Neubau Takustraße 3 |
| 1980 | Der Otto-Hahn-Bau wird dem Institut für Biochemie zugesprochen, mehrjährige Sanierung und Modernisierung |
| 1984 |
Das Institut für Biochemie (zunächst die Abteilungen Prof.Erdmann und Prof.Hucho) zieht in den Otto-Hahn-Bau |
| seit 1984 | Nutzung durch die Arbeitsgruppen der
Biochemie der FU Berlin
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| Oktober 2010 |
Umbenennung in
„Hahn-Meitner-Bau der Freien Universität“
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Direktoren und Abteilungen des Kaiser-Wilhelm-Instituts 1912-1946:
Direktoren:
Chris
Weise, dada@chemie.fu-berlin.de,
Oktober 2010