Mechanismus der der Kerntranslokation von Proteinkinase C/ molekularbiologischer Ansatz

Ansprechpartner: Stefan Wagner

Im Gegensatz zu anderen karyophilen Proteinen entällt Proteinkinase C (PKC) keines der bekannten Kernlokalisationssignale. Der genaue Mechanismus des Kerntransports ist unbekannt. Ziel meiner Untersuchungen soll es sein, am Beispiel des Isozyms a den Mechanismus der Kerntranslokation von PKC aufzuklären. Dazu wurde in einem ersten Versuch ein green fluorescent protein (GFP)/PKC-Fusionsprotein mit Hilfe des Sf9/Baculovirus-Systems exprimiert. Das GFP soll als Fluoreszenzmarker dienen, der eine Antikörperdetektion überfluessig macht. Einem Phosphorylierungstest im Vergleich zur PKC konnte entnommen werden, dass das GFP im Fusionsprotein nur geringfügig die Aktivität beeinträchtigt. Das GFP/PKC-Fusionsprotein ist daher geeignet für folgende in vitro Kerntransport-Tests. Zur direkten Beobachtung der subzellulären Verteilung von GFP/PKC werden Fibroblasten mit dem eukaryontischen Expressionsvektor pEGFP, in den C- bzw. N-terminal zum GFP die PKC a cDNA ligiert wurde, transfiziert. Weitere Untersuchungen gehen dahin, durch Herstellung verschiedener GFP/PKC Mutanten die für die Kerntranslokation essentiellen Bereiche innerhalb von PKC zu identifizieren.

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