
Wintersemester 2002/2003
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In diesem Semester haben wir zum einen
versucht, Calmodulin aus dem Zitterrochen Torpedo californica (Enrico
und Tobias), dem Champignon Agaricus bisporus (Jörg
und Sören) und dem Fliegenpilz Amanita muscaria (Jakob und
Lasse) zu reinigen und zu analysieren.
Die Sequenz aus Torpedo, die wir
im vergangenen Semester an die SWISS-Prot-Datenbank gemeldet hatten (Datenbankeintrag
P02593; siehe unter Torpedo californica und Trimethylierung) wurde bestätigt.
Die Sequenz aus dem Champignon
ist den beiden bekannten Pilz-Calmodulinen sehr ähnlich, enthält
aber doch einzelne Substitutionen. Da es sich um eine neue noch nicht bekannte
Sequenz werden wir versuchen, im Rahmen einer freien Mitarbeit oder spätestens
im nächsten Praktikum diese Sequenz zu vervollständigen.
Aus Fliegenpilz wurde erstaunlicherweise
nach demselben Protokoll ein Protein von ~17,5 kDa gereinigt, das aber
mit Calmodulin offenbar nichts zu tun hat. Zumindest gelang mit mehreren
Teilsequenzen kein Abgleich mit CaM. Es ist nicht klar geworden, um was
für ein Protein es sich handelt.
Außerdem wurde eine Vielzahl von
Proteine aus Rattenleber über Anionentauscher und SDS-PAGE gereinigt
und durch Massenfingerprints (1D-Gele) identifiziert. In den meisten Fällen
handelt es sich um Stoffwechselenzyme ("housekeeping enzymes").