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CHRIS WEISE April 27, 2006 |
Kristian Rother |
| Proteinkalligraphie |
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Hanzi
Transformation Die
Schriftzeichen des Chinesischen setzen sich aus 30 elementaren
Pinselstrichen
zusammen. Eine unüberschaubare Vielfalt möglicher Zeichen ist
durch deren
Kombination möglich. Jedes der über 50.000 chinesischen
Zeichen (Hanzi) basiert
ursprünglich auf Piktogrammen, was aber meist kaum erkennbar ist.
Diese
Entstehungsgeschichte inspirierte die Hypothese, daß man aus dem
Bild einer
Person oder eines Gegenstandes durch schrittweise Abstraktion neue
Schriftzeichen
zu entwickeln könnte, bei denen die Essenz des Dargestellten
dennoch erhalten
bleibt. Für
die
Umsetzung habe ich bewußt Motive gewählt, für die es
noch keine eigenen
Schriftzeichen im Chinesischen gibt: Die Kollegin E.M., das
Brandenburger Tor,
das Myoglobin, Professor C.F. et al.. Dabei habe ich mit der Hanzi
Transformation sehr unterschiedliche Grade der Abstraktion erreicht:
Die
vollständige Transformation zum Schriftzeichen, minimalistische
Darstellungen
ähnlich dem Xie-Yi-Stil und dekorative Bilder durch die gezielte
Verwendung von
ungebrochener Farbe. |
Die Ausstellung wird am 5.Mai 2006 mit einer kleinen Vernissage eröffnet.

KRISTIAN ROTHER hat an der FU Biochemie studiert und anschließend an der Charité seine Doktorarbeit im Bereich Bioinformatik gemacht.