Der Reichstagsbrand vom 27.2.1933, angeblich vom Holländer Marinus van der Lubbe gelegt, diente den Nationalsozialisten als Vorwand für das Ermächtigungsgesetz. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erfuhr das Gebäude schwere Beschädigungen, in der Nachkriegszeit wurde es ohne Kuppel wiederhergestellt.
Nach der deutschen Vereinigung am 3. Oktober 1990 und dem Beschluß des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991, daß das Parlament in die Hauptstadt Berlin umziehen wird, wurde ein Architektenwettbewerb zum Umbau des Reichstagsgebäudes für die künftige Nutzung durch den Deutschen Bundestag ausgeschrieben. Unter der Leitung des Architekten Norman Foster soll der Umbau im Zeitraum von 1995 bis 1999 erfolgen.